Blog "Coming-out in Newtown, Sydney": Beitrag 6

 

Die Umgebung des Backpackers und damit die Innenstadt sind

voll von Wolkenkratzern, dazwischen sind die dann wesentlich kleineren und

imposanteren Gebäude der Kolonialzeit, wie Kirchen oder auch das Queen Victoria

Building. Und egal wohin man sieht, sind überall Geschäfte, Bars, Restaurants,

Coffee Shops und an jeder Ecke 7Elevens.

Wenn man das Hostel verlässt, steigen einem auch gleich der

Geruch von frischem Kaffee und gebratenem Fleisch in die Nase, was sich fast

durch die Pitt Street zieht.

 

Die Krönung meiner Citytour erlebte ich am Hafen: Die

Surroundings dort sind mit nichts, was ich bisher gesehen habe, in Schönheit

und Anmut vergleichbar. Das Zusammenspiel von Natur und darin perfekt

eingebetteten Gebäuden wie das Opernhaus und die Harbour Bridge runden sich zu

einem Gesamtbild ab, welches schlichtweg „overwhelming“ ist. Die ganze Zeit über

waren die Sirenen der staatlichen Fähren zu hören, die vom Circular Quay aus

die Innenstadt mit den vielen Beaches in Sydney verbinden. Die Luft war frisch

und salzhaltig. Auch deswegen hat man ständig den Eindruck, direkt am Meer zu

sein, obwohl man sich in einer Bucht etwas weiter im Landesinneren befindet,

die einige Kilometer vor der offenen See entfernt liegt.

 

Krönender Abschluss

An meinem ersten Tag in Sydney habe ich mir auch etwas

gegönnt: Ich habe mein Abendessen in einem fancy restaurant direkt neben dem

berühmten Sydneyer Opernhaus eingenommen. Ein exzellentes Sirloin Steak in

Pfeffersauce mit Zwiebelringen und Kartoffeln. Mein erstes Essen down under.

Mhh, das war so lecker! Habe für das alles inklusive Getränken 40 australische

Dollar bezahlt, was beim aktuellen Wechselkurs in etwa 25 Euro entspricht. Wenn

man bedenkt, WO in Sydney ich mich hier befinde, denke ich, dass das ein sehr

gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist. Nicht dass ein falscher Eindruck

entsteht. Ich bin keineswegs vermögend. Wollte aber mein neues Leben hier mit

etwas Besonderem starten.